Was bedeutet es, Bautechnologie skalierbar einzuführen?
Pilotprojekte für Bautechnologie starten oft vielversprechend. Ein paar engagierte Teams, ein oder zwei Projekte und erste Ergebnisse, über die man sprechen kann. Der eigentliche Test beginnt jedoch, wenn die Lösung auf weitere Projekte, Teams und Regionen ausgerollt werden soll. Funktioniert die Technologie auch dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder der Bauleiter vor Ort nicht selbst danach gefragt hat?
Wenn es richtig gemacht wird, kann die Einführung von OpenSpace im großen Maßstab für alle Bauteams ein echter Game-Changer sein, nicht nur für die Teams mit den engagiertesten Bauleitern. In einem aktuellen Webinar haben OpenSpace Solutions Engineers praxisnahe Tipps gegeben, wie Sie mit OpenSpace starten und wie unsere Visual Intelligence Platform Ihre tägliche Arbeit einfacher und schneller machen kann. Egal, ob Sie bereits mit OpenSpace arbeiten oder die Lösung noch evaluieren, hier finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Webinar:
- Klare Anwendungsfälle definieren, bevor Sie mit dem Rollout starten
- Field- und Office-Teams frühzeitig aufeinander abstimmen
- Projekteinrichtung und Workflows einheitlich standardisieren
- Eine konsistente Baustellenerfassung über alle Projekte hinweg sicherstellen
- OpenSpace mit den Tools verbinden, die Ihre Teams bereits nutzen
- Akzeptanz und Nutzung messen und darauf weiter aufbauen
Warum eine nahtlose Implementierung entscheidend ist
Wenn Technologieinvestitionen scheitern, liegt das meist nicht daran, dass das Produkt nicht funktioniert. Häufig nutzen die Teams, die am meisten davon profitieren würden, die Lösung im Alltag einfach nicht konsequent. Wenn die Implementierung fragmentiert ist, also jedes Projekt anders aufgesetzt wird, Erfassungsroutinen uneinheitlich bleiben oder die Lösung nicht in bestehende Workflows eingebunden ist, bleibt der Mehrwert oft auf einzelne Pilotprojekte beschränkt.
OpenSpace ist darauf ausgelegt, sich in die Arbeitsweise von Bauteams einzufügen. Bei konsequenter Nutzung über mehrere Projekte hinweg liefert OpenSpace allen Beteiligten klare, gemeinsame visuelle Aufzeichnungen, die Nacharbeiten reduzieren und Kosten senken können. Wenn die Technologie zum Workflow passt und einfach zu nutzen ist, wird sie auch langfristig angenommen.
Worauf Sie vor dem Start achten sollten
Um Ihre Teams erfolgreich vorzubereiten, sollten Sie klar definieren und abstimmen, welche spezifischen Anwendungsfälle die Plattform unterstützen soll.
Checkliste vor der Implementierung:
- Wichtige Anwendungsfälle definieren, zum Beispiel Team-Koordination zu optimieren, Qualitätskontrollen zu unterstützen oder eine bessere Dokumentation für die Übergabe zu erstellen
- Relevante Stakeholder identifizieren, zum Beispiel Projektleiter, Bauleiter und Tech-Verantwortliche
- Klare Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
- Erwartete Ergebnisse gemeinsam abstimmen
Ebenso wichtig ist es, frühzeitig die wichtigsten Beteiligten zu identifizieren. Projektleiter, Bauleiter, IT-Verantwortliche und alle, die für die Dokumentation zuständig sind, sollten von Beginn an einbezogen werden. Die Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten stellt sicher, dass jeder weiß, was zu tun ist — sei es die Projekteinrichtung, die Datenerfassung auf der Baustelle oder die Verwaltung von Zugriffsrechten. Wie einer unserer Kunden treffend bemerkte: „Es geht nicht nur um die Technik – es geht darum, dass die Menschen den Prozess verstehen und übernehmen.“
So richten Sie Ihr erstes Projekt in OpenSpace ein
Die Einrichtung Ihres ersten Projekts in OpenSpace ist intuitiv und mit nur wenigen Klicks erledigt. Sie beginnen damit, ein neues Projekt mit einem Namen und einer Adresse anzulegen.
Anschließend laden Sie Ihre Grundrisse hoch. Diese können klassische Architekturpläne, Screenshots von Google Maps oder sogar handgezeichnete Layouts aus Tools wie MS Paint sein. Unser Ziel ist es, alle Einstiegshürden zu beseitigen. Nach dem Hochladen können Sie die Pläne auswählen und umbenennen, um sie für Ihr Team leicht erkennbar zu machen.
OpenSpace ist flexibel aufgebaut, sodass Sie mit dem, was Sie zur Verfügung haben, direkt starten können. Sobald die Grundrisse bereit sind, können Sie mit der Erfassung beginnen.
Die richtige Hardware für den Job
OpenSpace funktioniert mit kostengünstigen, handelsüblichen 360°-Kameras wie der Ricoh Theta oder der Insta360. Diese robusten und einfach zu bedienenden Kameras verwenden viele für den Skiurlaub. Für die einfache Erfassung wird die Kamera am besten am Helm befestigt oder mit einem Selfie-Stick in die optimale Position gebracht.
Zusätzliches Zubehör wie externe Akkus sind hilfreich für längere Rundgänge. Gute Beleuchtung ist unerlässlich, um hochwertige Bilder aufzunehmen, besonders in schwach beleuchteten Bereichen. Auch ein Objektivdeckel trägt dazu bei, Ihre Ausrüstung zwischen den Einsätzen zu schützen.
So erzielen Sie die besten Ergebnisse
Effektive Datenerfassung hängt vor allem von Konsistenz und vollständiger Abdeckung ab. Die Rundgänge sollten gründlich durchgeführt werden, wobei jede Halle und jeder Raum erfasst wird. Um eine lückenlose visuelle Dokumentation Ihres Projekts zu erstellen, empfiehlt sich ein regelmäßiger Erfassungsrhythmus, beispielsweise wöchentliche Rundgänge. Zudem sollte vor wichtigen Bauabschnitten wie Betonarbeiten oder dem Einbau von Trockenbauwänden dokumentiert werden.
Die Dokumentation mit OpenSpace ist intuitiv und einfach. Funktionen wie Heatmaps zeigen an, wo bereits Aufnahmen gemacht wurden. Für eine optimale Bildqualität ist es wichtig, die Objektive sauber zu halten und die Baustelle gut zu beleuchten.
OpenSpace in den täglichen Arbeitsablauf integrieren
OpenSpace ist so konzipiert, dass es Ihre bestehenden Arbeitsabläufe ergänzt, nicht ersetzt. Mit OpenSpace Field können Sie Aufgaben und Probleme direkt auf der Baustelle erstellen und verwalten. Statt Notizen später zu übertragen oder Informationen im Baucontainer erneut einzugeben, kann Ihr Team Probleme während eines Rundgangs in wenigen Sekunden mit Vor-Ort-Notizen direkt über das Smartphone erfassen. Jeder Eintrag wird automatisch mit einem Foto und der exakten Position auf der Baustelle verknüpft. So ist klar, was behoben werden muss und wo. Dank tiefgehender bidirektionaler Integrationen mit Procore und Autodesk bleiben Beobachtungen, Aufgaben und Statusinformationen systemübergreifend aktuell, ohne doppelte Eingaben.
OpenSpace bietet außerdem verschiedene Berechtigungseinstellungen, damit die richtigen Personen den passenden Zugriff haben — von Organisations-Admins bis hin zu Projektbetrachtern. Flexible Berechtigungen ermöglichen es, bestimmte Daten mit Stakeholdern, Subunternehmern oder Eigentümern zu teilen und gleichzeitig die vollständige Projektübersicht unter Kontrolle zu behalten.
OpenSpace auf weitere Projekte ausweiten
Die Skalierung von OpenSpace hängt vor allem von drei Faktoren ab: einer standardisierten Projekteinrichtung, zentralen Admin-Funktionen und konsistenten Erfassungsroutinen. Dafür braucht es keinen großen IT-Aufwand und keine aufwendige Neukonfiguration für jedes einzelne Projekt.
Sobald OpenSpace in einem Projekt erfolgreich eingeführt wurde, lässt es sich ganz einfach auf andere Projekte übertragen. Über das Dashboard Ihrer Organisation können Sie mit nur wenigen Klicks neue Projekte anlegen und einzeln verwalten.
Das Admin-Portal ermöglicht es Ihnen, wichtige Kennzahlen wie Erfassungsfrequenz, Top-Nutzer und die Anzahl der Field Notes zu verfolgen. Berichte können als CSV-Dateien exportiert werden und mit der Usage API lassen sich individuelle Dashboards in Tools wie Power BI erstellen. Ein Kunde, McLaren, implementierte die Plattform in nur acht Monaten auf 34 aktiven Baustellen — ein beeindruckendes Beispiel für die Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit von OpenSpace.
Häufige Fragen zur Einführung von OpenSpace
Können Sie OpenSpace für mehrere Projekte gleichzeitig nutzen?
Ja, OpenSpace ist darauf ausgelegt, mit Ihnen zu skalieren — über mehrere Teams, Projekte und Regionen hinweg. Mehr darüber, wie Sie OpenSpace für ein einzelnes Projekt oder Ihr gesamtes Portfolio nutzen können, erfahren Sie auf unserer Preisseite.
Welche Unterstützung erhalten OpenSpace-Nutzer?
OpenSpace bietet Unterstützung in jeder Phase der Implementierung. Unsere Spezialisten helfen beim Onboarding, bei Schulungen und bei technischen Fragen. Für kommerzielle Anliegen stehen Account Executives zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt unser engagiertes Support-Team an 24 Stunden an 6 Tagen pro Woche bei allem von der Kameraeinrichtung bis zur Fehlerbehebung.
Für die laufende Weiterbildung bietet die OpenSpace Academy detaillierte Online-Kurse und Zertifizierungen — sowohl für Kunden als auch für alle, die die Plattform kennenlernen möchten.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie OpenSpace optimal einsetzen?
Hier finden Sie hilfreiche Ressourcen:
- [Webinar] Insights for success: implementing OpenSpace and accelerating adoption [EN]
- [Webinar] Getting the most out of reality capture: how to quantify value, savings & productivity [EN]
- [Blog] Construction tech enterprise rollouts—advice from the experts [EN]
- [Support Center] Getting started with OpenSpace [EN]
Wenn Sie bereit sind, die Dokumentation und Verwaltung Ihrer Baustellen zu transformieren, fordern Sie hier Ihre persönliche Demo an.

