Sean Phillips ist Senior Strategy & Partners Manager bei OpenSpace

Fortschrittsverfolgung beschäftigt die Baubranche seit Jahrzehnten. Bauunternehmen wollen genau wissen, wie ihre Projekte vorankommen: Was ist erledigt? Was liegt hinter dem Zeitplan? Und wo entstehen Risiken?

Die Informationen dafür gab es oft schon. Sie lagen aber meist in einzelnen Köpfen, in Tabellen oder in markierten Plänen. Dadurch waren sie schwer vergleichbar, schwer nachvollziehbar und nicht immer direkt mit der tatsächlichen Situation auf der Baustelle verbunden. Schnell konnte der Eindruck entstehen: Das ist eher eine subjektive Einschätzung als eine verlässliche Grundlage.

Die Herausforderung war also nicht nur, Informationen zu sammeln, sondern sie zuverlässig, regelmäßig und standardmäßig auf Fakten zu stützen.

So verändern visuelle Baustellendaten den Blick auf den Projektstand

Mit visuellen Daten von der Baustelle hat sich das verändert. 360°-Kameras, Drohnen, Smartphones und andere Quellen liefern heute ein deutlich genaueres Bild vom tatsächlichen Projektstand. Teams können nahezu in Echtzeit sehen, was geplant war und was bereits gebaut wurde. Nach Gewerk, Etage oder Bereich. So wird früh sichtbar, wo Arbeiten ins Stocken geraten, bevor aus einer kleinen Verzögerung ein teures Problem wird. Diese visuellen Daten schaffen die Grundlage für aussagekräftige Analysen: zum Beispiel zum Terminfortschritt, zum Fertigstellungsgrad und zu weiteren Kennzahlen. Nicht als Bauchgefühl, sondern datenbasiert. Genau dafür gibt es OpenSpace Track. Es liefert frühzeitig Einblicke in den Baufortschritt: KI-gestützt, von Menschen geprüft und auf die Anforderungen der jeweiligen Baustelle zugeschnitten. So erhalten Projektteams schneller die Informationen, die sie brauchen, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Prognosen sind der nächste Schritt

Fortschrittsverfolgung ist bereits sehr wirkungsvoll. Denn wenn Sie wissen, wo Ihr Projekt steht, können Sie deutlich besser steuern. Der eigentliche Vorteil entsteht aber, wenn Sie auch sehen, was als Nächstes passieren könnte.

Prognosen machen aus reaktiver Fortschrittsverfolgung ein proaktives Steuerungsinstrument. Kompliziert wird es jedoch, wenn Technologieanbieter dasselbe starre Prognosemodell auf jedes Projekt anwenden. Denn kein Projekt ist wie das andere. Und jedes Bauunternehmen arbeitet anders. Deshalb können Sie mit OpenSpace Track Fortschritt so definieren, wie es zu Ihren Prozessen passt.

Kurz erklärt: Was es bedeutet, eine KI-native Plattform zu sein

Unsere Haltung ist klar: In einer zunehmend KI-gestützten Arbeitswelt können Bauunternehmen Tools wie Gemini, Claude oder ChatGPT nutzen, um Aufgaben so zu erledigen, wie es zu ihren eigenen Anforderungen passt. Genau deshalb müssen Technologieunternehmen heute KI-native Plattformen sein. Keine geschlossenen Systeme, sondern Plattformen, die Kundinnen und Kunden ihre Daten und Erkenntnisse auf unterschiedliche Weise nutzbar machen. Dazu gehört auch, diese Daten für KI-Agenten zugänglich zu machen, die Unternehmen selbst einsetzen.

Die KI-Agenten, über die OpenSpace zuletzt gesprochen hat, folgen genau diesem Gedanken. Sie können die Baustelle sehen, mit realen Baustellendaten arbeiten und mit anderen Datenquellen oder Agenten interagieren, um konkrete Probleme zu lösen. Dazu werden wir in Zukunft noch mehr teilen.

Von der Theorie in die Praxis: KI-gestützte Prognosen für echte Projekte

Genau diese Idee setzen wir jetzt in der Praxis um. Der Ansatz ist eigentlich einfach: Wir stellen Ihnen „Formeln“ zur Verfügung, mit denen Sie Daten aus OpenSpace Track in aussagekräftige Prognoseberichte überführen können. Dafür nutzen Sie die KI-Tools, die Sie bereits kennen. Die Berichte lassen sich an Ihre eigenen Anforderungen und Methoden anpassen. Denn wir wissen: Eine starre Prognoselogik für alle Bauunternehmen funktioniert nicht. Gleichzeitig ermöglicht KI heute Tools, die sehr leistungsfähig und flexibel anpassbar sind. Vorausgesetzt, sie greifen auf die richtigen Daten zu.

Das Video oben zeigt genau das in der Praxis: Sie nutzen Claude, ChatGPT, Copilot oder ein anderes KI-Tool, importieren Daten aus OpenSpace Track, ergänzen Ihre eigene Prognosemethodik und erhalten daraus konkrete Prognoseergebnisse.

KI ist wirklich beeindruckend, oder? Aber sie funktioniert in diesem Kontext nur, weil sie auf den richtigen Daten basiert: auf Daten, die in OpenSpace und OpenSpace Track erfasst wurden.

Ihre Fragen. Ihre Erkenntnisse. Die richtigen Daten. Und Sie entscheiden, was als Nächstes passiert.

All das ist möglich, weil OpenSpace die Realität der Baustelle klar erfasst. Aus jeder Aufnahme, jeder Vor-Ort-Notiz und jedem Bautagebuch entsteht ein visueller Zwilling der Baustelle. OpenSpace Track macht aus dieser Dokumentation konkrete Einblicke in Fortschritt und Terminplan. So, wie es zu Ihren Abläufen passt. OpenSpace schafft so für jedes Projekt eine verlässliche digitale Grundlage des tatsächlichen Baustands. Jede Aufnahme und jede Vor-Ort-Notiz macht dieses Bild genauer. Diese Daten können in Procore, Autodesk und die KI-Tools fließen, die Ihr Team bereits nutzt. OpenSpace liefert die verlässliche Grundlage. Was Sie daraus machen, entscheiden Sie.

Ihr Team kennt das Projekt am besten

Projektteams sind erfahren, nah am Geschehen und treffen jeden Tag wichtige Entscheidungen. Die Bauleitung nutzt Vor-Ort-Notizen in OpenSpace beim Rundgang, um das Bautagebuch zu vervollständigen. Das Projektmanagement bringt den tatsächlichen Baustand in das Koordinationsmeeting. Die Projektleitung erkennt Trends aus den letzten drei Projekten auf einen Blick.

Die Erfahrung und das Urteilsvermögen sind bereits da. Was bisher gefehlt hat, ist eine klare, verlässliche Dokumentation der Realität. Eine Grundlage, mit der Teams Entscheidungen treffen können. Und die sie heute direkt in die KI-Tools einbringen können, die sie ohnehin nutzen. Wir sind überzeugt: Technologie sollte menschliches Urteilsvermögen stärken. Nicht versuchen, es zu ersetzen.

Genau dafür wurde OpenSpace entwickelt. Nicht, um die Entscheidungen Ihres Teams zu übernehmen. Sondern um die Daten und Erkenntnisse bereitzustellen, die bessere Entscheidungen ermöglichen.

Und wie gesagt, das ist für uns nicht nur Theorie: Wir können Ihnen zum Beispiel einen Claude Skill oder einen Custom GPT bereitstellen, der Daten aus OpenSpace Track verarbeitet. So kann Ihr Team Prognosen auf die Weise erstellen, die zu Ihrem Projekt passt. Sie können fragen, ob ein Gewerk zu langsam vorankommt. Was es kosten würde, eine zusätzliche Schicht einzuplanen. Oder wo sich eine Verzögerung von vor drei Wochen als Nächstes auswirken könnte. (Ihr Team ist erfahren. Aber es hat viel zu tun. Betrachten Sie das als „Starthilfe“ für KI-gestützte Prognosen, die Sie sofort nutzen können.)

So erhalten Sie Antworten, die auf dem tatsächlichen Baustand und den realen Projektdetails basieren.

Jeevan Kalanithi, unser CEO, beschreibt es so:

„Sie sollten Ihre eigentlichen Entscheidungen niemals an andere auslagern. Auch nicht an Technologieunternehmen wie uns oder an irgendjemand anderen. Stattdessen sollten Sie mit Technologieunternehmen zusammenarbeiten, die Ihnen die richtigen Erkenntnisse liefern. Damit Sie bessere Entscheidungen schneller treffen können: auf Basis echter Daten und Ihrer eigenen Erfahrung.“

Der KI-Moment der Baubranche wird nicht durch den intelligentesten Algorithmus entschieden, den man einmal einrichtet und dann sich selbst überlässt. Er wird von Teams geprägt, die die richtigen Fragen stellen. Fragen, die auf der Realität des Projekts beruhen. Und von Tools, die helfen, diese Fragen schnell und verlässlich zu beantworten.

Bauen Sie auf dem tatsächlichen Projektstand auf. Alles Weitere folgt daraus.

Mehr erfahren

Vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Expertinnen und Experten, um mehr über OpenSpace Track zu erfahren. Nutzen Sie OpenSpace Track bereits? Dann fragen Sie Ihr OpenSpace Team nach Beispiel-Prompts für Prognosen. So können Sie direkt mehr aus Ihren Fortschrittsdaten herausholen.

Lesen Sie auch die weiteren Beiträge unserer Serie zu KI-Agenten: