Michael Jones leitet das Produktteam bei OpenSpace

Eine einzige 360°-Begehung mit OpenSpace kann Tausende Bilder erzeugen. In einem typischen Projekt entstehen Millionen davon. In diesen Bildern steckt die Antwort auf fast jede Frage, die für Bauteams wirklich zählt: Wurde die Arbeit erledigt? Wurde sie richtig ausgeführt? Ist die Baustelle sicher?

Diese visuelle Dokumentation ist eines der wertvollsten Rohmaterialien im Bauwesen. Und wenn Daten in diesem Umfang entstehen, wird eine Aufgabe besonders wichtig: Sie so auszuwerten, dass daraus klare, verlässliche Antworten werden. Genau das ist es, was unsere Kunden immer stärker von uns erwarten.

In diesem Beitrag geht es darum, wie wir genau das möglich machen.

Was Kunden von Agenten erwarten

Das Wichtigste, was wir beim Aufbau unserer Agent Sandbox immer wieder von Kunden gehört haben, war: „Bitte geben Sie uns nicht noch ein Dashboard.“ Stattdessen fordern sie: „Helfen Sie uns, unsere Aufnahmen zu verstehen. Zeigen Sie mir, welche Arbeiten nach Plan laufen und welche hinterherhinken. Sagen Sie mir, welche offenen Punkte eigentlich schon erledigt sind. Und teilen Sie es mir so mit, dass ich mich nicht durch tausend Panoramen klicken muss, um es selbst zu überprüfen.“

Das klingt einfach, ist aber erstaunlich komplex. Die Bilddaten sind nicht immer sauber. Kameras werden angestoßen. Personen, die Aufnahmen machen, bewegen sich schnell und drehen sich häufig. Räume sehen ähnlich aus. Und meistens lautet die Frage nicht: „Was ist auf diesem einen Foto zu sehen?“ Sondern: „Welches Bild ergibt sich aus all diesen Aufnahmen für den tatsächlichen Stand vor Ort, gerade jetzt, auf dieser Etage, in dieser Woche?“

Genau an diesem Problem arbeiten wir jeden Tag.

Das Flywheel, das all das möglich macht

Dieses Problem löst man nicht mit einer einzelnen Funktion. Möglich wird es durch ein Flywheel, das wir seit fast einem Jahrzehnt Schritt für Schritt aufgebaut haben.

A diagram of the power of the OpenSpace data flywheel

Bauteams erfassen reale Bedingungen auf der Baustelle mit Smartphones, 360°-Kameras und Drohnen. Unsere KI-Funktionen fördern die Nutzung direkt auf der Baustelle, weil sie die Erfassung selbst schnell und einfach machen: begehen, erfassen und nach etwa fünfzehn Minuten ansehen; 86 % schnellere Erfassung von Mängeln; 5x mehr Qualitätsmängel, die direkt vor Ort erfasst und schneller bearbeitet werden. Integrationen mit Systemen wie Procore und Autodesk stärken die Nutzung auf der Baustelle zusätzlich, sodass die Daten dorthin fließen, wo die Arbeit tatsächlich stattfindet. Und genau diese integrierten, räumlich indexierten Daten bilden die Grundlage für Insights und KI-Agenten, die Planungsabsicht und Realität vergleichen und Aufgaben automatisieren, die niemand gern manuell erledigt.

Jede neue Drehung dieses Flywheels erzeugt mehr von dem, was jeder Agent in dieser Branche braucht: strukturierte, verifizierte und räumlich indexierte Realitätsdaten. Mehr als 6 Milliarden Quadratmeter, über 100.000 Projekte hinweg, in 132 Ländern.

Warum jetzt der richtige Moment ist

Die führenden KI-Labore investieren Milliarden, um allgemeine Vision-Modelle besser, schneller und günstiger zu machen. Wir versuchen nicht, sie beim Training dieser Modelle zu überholen. Wir nutzen diese Entwicklung für unsere Arbeit.

Bei jeder neuen Technologie gibt es einen Moment, in dem die Leistungsfähigkeit eine Schwelle überschreitet. Dann werden aus interessanten Demos plötzlich Anwendungen, bei denen man sich fragt: Warum gab es das nicht schon immer? Wir glauben, dass die visuelle Reasoning-Ebene für das Bauwesen genau an diesem Punkt angekommen ist. Und dass 2026 das Jahr ist, in dem wir diese Schwelle überschreiten.

Wenn dieser Moment kommt, werden die Agenten den größten Unterschied machen, die auf den richtigen Daten basieren, auf die richtige Weise Stichproben ziehen und anhand der richtigen Benchmarks bewertet werden.

Genau dort setzen wir an. Leise, konsequent und in einem Umfang, den sonst niemand erreicht.

Von Bildern zu Intelligenz zu konkreten Aktionen

Die andere Hälfte der Antwort liegt darin, was passiert, nachdem ein Agent etwas erkannt oder eine Schlussfolgerung getroffen hat. Denn eine Erkenntnis, die keine Handlung auslöst, bringt auf der Baustelle nur begrenzt etwas.

A diagram of the Visual Intelligence Platform for the built world

Im vergangenen Jahr haben wir stark an der Handlungsebene gearbeitet: Integrationen mit Procore und Autodesk, Vor-Ort-Notizen, KI-Autolokalisierung, Fortschrittsverfolgung und Reporting. All das verwandelt „der Agent hat etwas erkannt“ in „das Team hat etwas getan“.

Erfassen. Verstehen. Handeln. Das ist unsere Visual Intelligence Platform. Und genau deshalb endet ein Agent, der auf OpenSpace basiert, nicht bei einem Satz. Er schließt den Kreislauf.

Für Bauteams. Für die Branche.

Für Bauteams bedeutet das: Schon bald werden Sie eine echte Frage zu Ihrem Projekt stellen können und eine echte Antwort erhalten. Innerhalb von Sekunden, basierend auf dem, was die Kamera gesehen hat, und in einer Form, mit der Sie direkt weiterarbeiten können.

Für Partnerplattformen und Investoren gilt: Die langfristig starke Position in diesem Markt liegt nicht im Modell und nicht im Dashboard. Sie liegt im Data Flywheel, das beides möglich macht. OpenSpace hat das größte Data Flywheel im Bauwesen. Und es gewinnt weiter an Geschwindigkeit und Relevanz.

Wir glauben nicht, dass das einfach wird. Aber wir arbeiten schon länger als alle anderen an dem schwierigen Teil. Und wir sind bereit dafür.

Bleiben Sie gespannt.