SAN FRANCISCO, 10. September 2026 – OpenSpace, die Visual Intelligence Platform für die Bauindustrie, hat heute auf Waypoint 2026, dem jährlichen virtuellen Kundenevent des Unternehmens, die nächste Generation seiner Plattform vorgestellt. Die neuen und kommenden Funktionen zeigen, wie Visual Intelligence eine neue Art zu arbeiten in der Bauwirtschaft ermöglicht: weg von dokumentenzentrierten Workflows, hin zu Entscheidungen auf Basis visueller Daten aus der realen Welt.
In den vergangenen Jahren hat sich OpenSpace zu einer führenden Plattform entwickelt, die Daten aus 360°-Kameras, Smartphones, Drohnen, Laserscannern, BIM-Modellen, Projektplänen und weiteren Quellen zusammenführt. OpenSpace ergänzt diese Daten um Standortinformationen, Kontext von der Baustelle und fortschrittsbezogene Analysen auf Basis der tatsächlichen Situation vor Ort. So können Projektteams leichter auf Grundlage dessen zusammenarbeiten, was tatsächlich auf der Baustelle passiert, Stakeholder besser informieren und schneller Entscheidungen treffen. Diese neue Art zu arbeiten, bei der die visuelle Realität im Mittelpunkt steht, erleichtert Teams auf der Baustelle die Arbeit, liefert messbaren ROI und macht KI für Bauunternehmen deutlich nützlicher.
„Die Bauwirtschaft braucht nicht noch ein weiteres isoliertes Tool oder System, in das Teams Informationen manuell in Formulare eintragen müssen“, sagt Jeevan Kalanithi, CEO und Co-Founder von OpenSpace. „Die nächste Phase der Branche wird von Plattformen geprägt sein, die die physische Welt verstehen und diese Intelligenz dort verfügbar machen, wo Teams bereits arbeiten. Heute haben wir auf der Waypoint gezeigt, wie OpenSpace eine neue, reality-basierte Art zu arbeiten ermöglicht: mit einer offenen Plattform, die mit den Systemen und Technologien interoperabel ist, die am besten zu den Geschäftsprozessen unserer Kunden passen.“
Eine neue Art zu arbeiten auf der Baustelle
Auf Waypoint 2026 hat OpenSpace neue Funktionen vorgestellt, die das Smartphone zu einem leistungsstarken Werkzeug machen, um die Realität auf der Baustelle zu erfassen, zu verstehen und direkt darauf zu reagieren. Ziel ist es, administrative Arbeit zu reduzieren und Teams dabei zu helfen, schneller von der Beobachtung zur Handlung zu kommen.
Das Unternehmen kündigte einen wichtigen Durchbruch in seiner Autolokalisierung-Technologie an: AI Autolocation 2.0 mit Live Location. Bei Fotos, die auf der Baustelle aufgenommen werden, ist der genaue Standort häufig die wichtigste Information. Gleichzeitig fehlt genau diese Information in der Praxis oft. OpenSpace hat es sich deshalb zur Priorität gemacht, dieses Problem für seine Kunden zu lösen.
KI-Autolokalisierung funktioniert ähnlich wie GPS, jedoch innerhalb von Gebäuden, wo GPS nicht verfügbar ist. Gleichzeitig kommt die Technologie ohne zusätzliche drahtlose Hardware wie Bluetooth-Beacons aus. Mit KI-Autolokalisierung 1.0 konnten Nutzer Probleme, die sie mobil erfasst haben, automatisch an der richtigen Stelle auf einem Plan verorten. KI-Autolokalisierung 2.0 geht einen Schritt weiter: Nutzer können ihre Position in Echtzeit nachvollziehen. Dadurch werden völlig neue Workflows auf der Baustelle möglich.
Diese Technologie bildet die Grundlage für eine neue mobile Erfahrung: Site Mode. Damit wird der aktuelle Standort eines Nutzers direkt auf Projektplänen und BIM-Modellen angezeigt, auch offline. Teams auf der Baustelle können so sofort auf relevante Informationen zugreifen, Vor-Ort-Notizen öffnen und Aufgaben oder Probleme schneller bearbeiten, weil sie genau wissen, wo sie sich im Projekt befinden.
Die Technologie bildet außerdem die Grundlage für AI Walk-and-Talk, eine Funktion, mit der Nutzer strukturierte Updates erstellen können, indem sie sich natürlich sprechend über die Baustelle bewegen. Bilder und gesprochene Informationen werden in Echtzeit mit den jeweiligen Standorten auf der Baustelle verknüpft. So entsteht ein umfassender Datensatz zum aktuellen Projektstatus.
Walk-and-Talk unterstützt unter anderem Workflows wie tägliche Berichte. OpenSpace führt die erfassten Informationen am Ende des Tages automatisch in einem Bericht zusammen und reduziert damit den Zeitaufwand für administrative Aufgaben erheblich.
Verifizierter Fortschritt statt Meinungen
OpenSpace stellte außerdem wichtige Weiterentwicklungen von OpenSpace Track vor, seiner Lösung zur Fortschrittsverfolgung auf Basis der tatsächlichen Situation vor Ort. OpenSpace Track wird in unterschiedlichsten Projekten eingesetzt, von Mehrfamilienhäusern und Hotelprojekten bis hin zu einigen der komplexesten, hochwertigsten und geschäftskritischsten Bauvorhaben.
Mit OpenSpace Track können Kunden ausgeführte Arbeiten verifizieren, den tatsächlichen Fortschritt mit geplanten Meilensteinen vergleichen, Terminrisiken erkennen, zukünftige Leistungen prognostizieren und Trends über mehrere Projekte hinweg auf Portfolioebene betrachten.
Aufgrund der hohen Nachfrage von Bauherren und Bauunternehmen in geschäftskritischen Projekten hat OpenSpace sein Angebot zur Fortschrittsverfolgung erweitert. Neue Funktionen ermöglichen unter anderem das Nachverfolgen von Mengen, Markups und prädiktive Analysen. In Kombination mit der gesamten OpenSpace Plattform sowie optionalen Walk- und Pilot-Services nutzen Kunden diese Funktionen, um schneller und zuverlässiger zu bauen, mit der visuellen Realität als Ausgangspunkt.
Das Unternehmen kündigte außerdem die Track API an. Mit ihr können Kunden Fortschrittsdaten aus OpenSpace in die zentralen Systeme übertragen, die sie bereits nutzen, darunter ERP-Systeme, BI-Dashboards oder Projektmanagement-Tools. So lassen sich weitere Workflows sowohl auf der Baustelle als auch im Büro vorantreiben.
OpenSpace zeigte auf der Waypoint auch, wie Kunden Track und die Track API nutzen, um Zahlungen an Nachunternehmer zu beschleunigen. Grundlage dafür ist ein gemeinsamer, visueller Nachweis der tatsächlich ausgeführten Arbeiten, dem alle Beteiligten vertrauen können. Damit wird der direkte ROI für die Branche insgesamt deutlich.
„In der Bauwirtschaft entscheidet sich auf der Baustelle, ob Geld verdient oder verloren wird. Trotzdem wurde Fortschritt traditionell über manuelle Updates, punktuelle Beobachtungen und individuelle Einschätzungen gemessen“, sagt Michael Jones, Vice President of Product Management bei OpenSpace. „Visual Intelligence ersetzt Meinungen durch einen objektiveren und aktuelleren Blick darauf, was tatsächlich abgeschlossen wurde. Das kann die schwierige wirtschaftliche Dynamik in der Bauwirtschaft grundlegend verändern. Es ermöglicht, dass Zahlungen und Kapital jeden Monat effizienter durch die gesamte Wertschöpfungskette fließen: von Finanzierern zu Bauherren, Generalunternehmern und Nachunternehmern.“
KI-Agenten bekommen „Augen“ auf der Baustelle
OpenSpace präsentierte außerdem die nächste Generation von KI für die physische Welt. Die meisten KI-Systeme sind darauf ausgelegt, Dokumente und Texte zu interpretieren. Bauen findet jedoch in einer physischen Umgebung statt, die sich jede Minute und jeden Tag verändert. Um wirklich wertvoll zu sein, muss KI daher nicht nur verstehen, was geplant war, sondern auch, was tatsächlich in der physischen Welt passiert.
Diese Art von KI wird häufig als Physical AI bezeichnet und gilt als ein wichtiger nächster Schritt in der Entwicklung von KI.
OpenSpace kündigte das neue OpenSpace Agent Ecosystem an: eine offene und interoperable Plattform für KI-Agenten, die versteht, was auf der Baustelle passiert, und Aufgaben übernehmen kann, die sonst Projektteams erledigen müssen.
Das Unternehmen baut dabei auf seiner Grundlage auf, große Mengen visueller Daten zu verarbeiten, sie mit Standortinformationen, Bedeutung und übergeordneten Analysen anzureichern und diese Intelligenz nun für KI-Agenten zugänglich zu machen. So können KI-Agenten bei echter Arbeit unterstützen.
OpenSpace entwickelt KI-Agenten, die sogenannte Reality-Daten verstehen können: Daten, die erfasst, organisiert und dem richtigen räumlichen Projektkontext zugeordnet werden. Auf Basis von Bildmaterial aus mehr als 110.000 Bauprojekten mit über 7 Milliarden Quadratmetern sowie mehr als 500 Millionen von Experten verifizierten Labels und Beschreibungen hat OpenSpace eine umfangreiche Grundlage aus visueller und räumlicher Intelligenz aus der realen Welt geschaffen. Diese Grundlage kann KI dabei helfen, besser zu verstehen, wie Bauprojekte tatsächlich voranschreiten.
Diese Grundlage ermöglicht es KI-Agenten, innerhalb von OpenSpace oder in Partnersystemen, die OpenSpace über MCP nutzen, bei alltäglichen Workflows zu unterstützen, etwa bei Bautagesberichten, Routineinspektionen oder der Abarbeitung von Mängellisten.
OpenSpace setzt diese Vision bereits in die Praxis um. Gemeinsam mit einer ausgewählten Gruppe von Early-Access-Kunden entwickelt und implementiert das Unternehmen KI-Agenten für konkrete Workflows in der Bauwirtschaft.
„KI-Agenten brauchen Augen“, sagt Michael Fleischman, CTO und Co-Founder von OpenSpace. „Ein Agent kann vielleicht jeden Bericht zu einem Projekt lesen, und das hat bereits großen Wert. Aber ohne visuellen und räumlichen Kontext kann KI weiterhin nicht vollständig verstehen, was die Geschäftsergebnisse unserer Kunden wirklich beeinflusst. Diese Daten liegen auf der Baustelle. OpenSpace schafft die Verbindung zwischen KI und der physischen Welt, damit Agenten zu wirklich nützlichen Partnern für die Menschen werden, die Projekte umsetzen. Diese Fähigkeit, auf Basis der realen Welt zu denken und zu handeln, war von Anfang an Teil der Vision hinter OpenSpace. Wir freuen uns, diese Möglichkeiten nun unseren Kunden zur Verfügung zu stellen.“
Während Waypoint 2026 zeigten Kunden von OpenSpace, wie sie Visual Intelligence nutzen, um die Zusammenarbeit zu verbessern, administrative Arbeit zu reduzieren, Fortschritt zu validieren, durch beschleunigte Zahlungen direkten ROI zu erzielen und schneller Entscheidungen zu treffen.
„OpenSpace stellt Autodesk-Aufgaben mit punktgenauer Genauigkeit in den Mittelpunkt, sodass wir sie schneller lösen können. Je schneller wir Probleme lösen, desto größer ist der Nutzen für das Projekt“, sagt Zeeshan Haider, Director of Business Process bei ISEC, Inc. „Ich habe mit einem Unternehmen gearbeitet, das die Profitabilität von Projekten daran messen konnte, wie viele Tage Probleme offen blieben. Wenn wir also offene Probleme effizienter lösen können, wirkt sich das direkt auf das Ergebnis aus. Am Ende macht das auch unsere Kunden zufriedener. Sie sehen, dass wir die Dinge im Griff haben und schneller erledigen.“
Weitere Informationen zur Verfügbarkeit der neuen Funktionen, zur Teilnahme an Early-Access- und Beta-Programmen sowie zum allgemeinen Kundenzugang werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
Sehen Sie sich Waypoint 2026 unter www.openspace.ai/waypoint/ an und erfahren Sie mehr über die Innovationen, die auf dem Event angekündigt wurden.
Über OpenSpace
OpenSpace ist die Visual Intelligence Platform für die Bauindustrie und hilft Teams, Risiken zu reduzieren und effizienter zu arbeiten. Die von Spatial AI unterstützte, bildorientierte Plattform vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen Baustelle und Büro und liefert aktuelle Informationen auf Basis der tatsächlichen Situation vor Ort, damit Teams schneller Entscheidungen treffen und Verzögerungen reduzieren können.
Kunden wie Suffolk, Comfort Systems und Tishman Speyer nutzen OpenSpace, um entscheidende Einblicke von ihren Baustellen zu gewinnen, zerstörende Untersuchungen zu vermeiden und Projekte vor dem Zeitplan abzuschließen.
Bis heute haben Generalunternehmer, Nachunternehmer und Bauherren OpenSpace genutzt, um Bildmaterial aus mehr als 110.000 Bauprojekten in 132 Ländern zu analysieren.
Weitere Informationen finden Sie unter www.openspace.ai und auf LinkedIn.

